Pressemitteilung

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Veranstaltungen des DSM im Januar 2019

10.12.2018

Wenn nicht anders angegeben gilt das Motto: Zahlt so viel ihr wollt!

 

06.01. / So / 15 Uhr / Auf den Spuren der Hanse
Öffentliche Führung mit Bernd Wecker / Treffpunkt: Eingang Kogge-Halle / Eintritt frei

Die Kogge gilt als der Schiffstyp der Hanse, dem Verbund deutscher Kaufleute im Mittelalter. Wer Waren nach Bergen oder Lübeck bringen wollte, nutzte für Fernhandelsreisen häufig ein Schiff. Produkte und Rohstoffe sowie Handelsrouten und Geschäftspraktiken der Hansekaufleute stehen im Mittelpunkt dieser Führung.

 

13.01. / So / 11.30 Uhr / Abenteuer Kogge: Seefahrt im Mittelalter

Familienaktion mit Elfi Lösche / ab 6 Jahren / Treffpunkt: Eingang Kogge-Halle / Eintritt frei

Willkommen in der Welt der Händler und Seefahrer! Rund um das über 600 Jahre alte Wrack der Kogge erforschen große und kleine Besucher*innen gemeinsam, wie es sich im Mittelalter damit reiste. Am Ende nimmt jedes Kind eine eigene kleine Seekiste mit nach Hause.


15.01. / Di / 18 Uhr / Mit der Taschenlampe durchs Museum

Öffentliche Führung mit Bernd Wecker / Treffpunkt: Eingang Kogge-Halle / Eintritt frei

Bei dieser Führung unternehmen die Besucher*innen eine abendliche Tour durch die Kogge-Halle und betrachten das Wrack der Bremer Kogge in neuem Licht. Mit Taschenlampen ausgerüstet entdecken sie die Besonderheiten des jahrhundertealten Schiffes.

 

20.01. / So / 15 Uhr / New York, New York

Schätze aus unserer Sammlung / Führung mit Marleen von Bargen / Treffpunkt: Eingang Kogge-Halle / Eintritt frei

Amerika war eines der Hauptziele von Auswanderern im 19. Jahrhundert, und New York wurde für die überwiegende Zahl von ihnen zur ersten Station in der neuen Heimat. Auswanderungsratgeber propagierten Amerika als verheißungsvolles Land. Im Jahr 1888 fertigte der Künstler Antonio Jacobsen eine Ansicht New Yorks vom Wasser aus. Die wissenschaftliche Kuratorin Marleen von Bargen stellt das Gemälde vor und erläutert Zusammenhänge zwischen der Panoramadarstellung von New York und der Auswanderung im 19. Jahrhundert.

 

23.01. / Mi / 19.30 Uhr / Maritimes Kino: SEESTÜCK

Dokumentarfilm, D 2018 / CineMotion, Karlsburg 1, Bremerhaven / Eintritt 5 Euro, für Mitglieder des Kommunalen Kino e. V. 3,50 Euro

Urlaub, Norden, Meer, Strandkörbe – für viele Deutsche ist die Ostsee ein schönes Urlaubsziel im eigenen Land, für viele andere ihre Heimat. Sie leben auf der Insel Usedom, an den Stränden Polens, an den baltischen Küsten und auf nördlichen Schären Schwedens.

Im Dokumentarfilm von Volker Koepp wechseln Landschaftsbilder mit Kurzporträts vor Ort lebender Menschen, die von ihrer Sicht auf das Meer und die Welt erzählen. Es entsteht das Bild eines Alltags, in dem der politische Konflikt zwischen Ost und West, nationale Egoismen und ökologische Probleme eine große Rolle spielen. Der Regisseur nimmt als Gast an der Filmvorführung teil und steht in der anschließenden Diskussion für Fragen zur Verfügung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kommunalen Kino e. V. und dem Kulturbüro Bremerhaven.

 

26.01. / Sa / 11 Uhr / Eröffnung der Onlineausstellung: Kolonien und Kulturtransfer in der Frühen Neuzeit

Ausstellung / Treffpunkt: Eingang Kogge-Halle / Eintritt frei

Was erzählen uns einzelne Exponate über die Kolonialbeziehungen in der Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts? Welche Schlussfolgerungen lassen sie auf die kulturellen und ökonomischen Verflechtungen in den Begegnungsräumen Nordsee, Mittelmeer und Atlantik zu? Und welche Veränderungen ergaben sich in Kunst und Kultur durch die weitreichenden Kontakte?

Anhand von drei Beispielen, der Hanse im nordatlantischen Raum, der Herrnhuter Missionstätigkeit sowie den venezianischen Kolonialbestrebungen im Mittelmeer, sind Studierende der Universität Bremen diesen Fragen nachgegangen. Unter Anleitung von Ruth Schilling, Natascha Mehler und Niels Hollmeier analysierten die Studierenden (koloniale) Bilder und Texte, führten Interviews durch und erstellten Video- und Audiodateien. Mittels eines Content-Management-Systems werden die Ergebnisse des Projektes in eine Onlineausstellung überführt. In dieser werden die kolonialen Verflechtungen der Frühen Neuzeit sichtbar gemacht.

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