Kooperatives Forschen

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Nachwuchsförderung

Nachwuchsförderung wird bei uns groß geschrieben. Doktorand*innen vernetzen Objekte und Forschungsthemen und tragen zur internationalen und interdisziplinären Einbettung unserer Aktivitäten bei

Forschungen rund um unser ältestes Leitobjekt – die  „Bremer Kogge“ – lebendig zu halten, das ist nur dank unserer Doktorand*innen möglich. Aber nicht nur zur „Bremer Kogge“ werden bei uns Dissertationsprojekte durchgeführt. Doktorand*innen tragen vielmehr zu allen Bereichen unseres Ausstellungs- und Forschungsprogramms „Mensch & Meer“ bei. So widmen sie sich auch wichtigen Querschnittsthemen – beispielsweise durch die Evaluierung marktwirtschaftlicher Prozesse.

Was bedeutet es, als Doktorand*in in einem Leibniz-Forschungsmuseum zu arbeiten? Es bedeutet, von der lebendigen Verbindung zwischen Universität und Museum zu profitieren, beispielsweise auch durch eine aktive Einbindung in Lehrprojekte. Es bedeutet weiterhin, neben „klassischen“ Formaten der wissenschaftlichen Kommunikation, wie Print-Publikationen und Tagungsbeiträgen, Ausstellungen als Formen wissenschaftlichen Publizierens kennenzulernen und aktiv zu erproben. Objekte und Räume werden so zu grundlegenden heuristischen Mitteln in der „Doktorand*innen-Werkstatt“

Wie ist die Doktorand*innen-Ausbildung am DSM strukturiert?

Die Themensetzungen der Dissertationsprojekte leiten sich aus dem Ausstellungs- und Forschungsprogramm „Mensch & Meer“ ab. Sie werden vor ihrer Durchführung mit dem Wissenschaftlichen Rat und dem Direktorium abgestimmt. Die Projekte sollten auf eine dreijährige Laufzeit angelegt sein: Nach dem Ablauf des zweiten Jahres erfolgt eine wissenschaftliche Evaluierung.

Die Doktorand*innen sind bei uns in den Gremien und thematisch relevanten Arbeitsgruppen vertreten. Sie sind dazu aufgefordert, sich regelmäßig fortzubilden und einen Auslandsaufenthalt anzustreben. Besonderes Augenmerk der Doktorand*innen-Ausbildung liegt auf der Teilnahme an der Graduiertenschule POLMAR, die durch das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung organisiert wird. Diese vermittelt neben grundlegenden Arbeitstechniken Einblicke in naturwissenschaftliche Arbeitsweisen und Forschungsthemen und stellt somit eine einmalige Möglichkeit interdisziplinärer Vernetzung dar.

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